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By Carsten Zelle (auth.), Carsten Zelle (eds.)

Die Allgemeine Literaturwissenschaft ist ein von Natur aus labiles Fach zwischen den Nationalphilologen, den Feldern traditioneller Literaturphilosophie bzw. Ästhetik und den neuen Medienwissenschaften. Die Beiträge renommierter Fachvertreter konturieren Geschichte, Stand und Perspektiven der Allgemeinen Literaturwissenschaft im deutschsprachigen Raum und Nordamerika, profilieren ihre Stellung zwischen Sozial-, Kunst-, Medien- und Kulturwissenschaften und präsentieren verschiedene Modelle. Der Band wendet sich an Studierende und Lehrende der verschiedenen Literaturwissenschaften sowie der Komparatistik.

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Martin Bucers Beziehungen zu den Niederlanden

Von den grossen Reformatoren hat sich, ausser Calvin, nament­ lich Martin Bucer für die Niederlande interessiert und hier, wenn auch meistens auf indirekten Wege, einen gewissen Einfluss auf die Reformation ausgeübt. Der Umstand, dass seine Briefe zum Teil überhaupt noch nicht und zum Teil an verschiedenen Orten herausgegeben sind - eine vollständige Ausgabe wird vorbereitet, dürfte aber noch geraume Zeit auf sich warten lassen - bedeutete eine erhebliche Schwierig­ keit für unsere Untersuchung.

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Vgl. Plutarch: Les Vies des hommes 1ll1lsrres. grecs er romazns, companies I'une avec I 'autre. Übers. Jacques Amyot. 1559, 1565, 1567, 1571, 1572, 1572, 1577, 1582, 1583, 1583, 1587, 1600/09, 1606, 1609, 1611, 1615, ern. 1615, 1619, 1622, 1645, 1655. Die fur das 18. Jahrhundert wichtige, kommentierte Übersetzung von Andre Dacier Les Vies des hommes illustres de Plutarque, tradUltes en fram;:ois avec des remarques erschien in mindestens funf Auflagen: 1694 in 4°, 1721 8 vols in 4°, 1734, ern. 1734, 1762, 1778.

In der 'Querelle' zeichnet sich die Dichotomie zwischen der 'schönen Natur' eines zivilisatorisch polierten Vernunftbegriffs und den wilden, archaischen, aber poetischen Sitten eines gelungenen Zeitalters ab. Auf diese Vorgabe läßt sich die literaturgesellschaftliche Entwicklung im deutschsprachigen Raum zurückbeziehen. Dort sollten seit der Jahrhundertmitte die epochengeschichtlichen Unterscheidungen der 'Querelle' in den nationalen und sozialen Raum projiziert werden, um gegen die 'französische' Hofkultur im Nachbar- und im eigenen Land mit der Inszenierungvon 'Natur', 'Wahrheit', 'Transparenz' und 'Tugend' ein aus den Mythengestalten Shakespeares und Rousseaus gezimmertes 'teutsches Altertum' erstehen zu lassen, aus dem die ideologische Hegemonisierungsanstrengung der 'bürgerlichen' Mittelschichten ihre historische Legitimation zu ziehen suchte.

Melanges offerts a Wolfgang Leiner. Ed. Ulrich Döring, Antiopy Lyroudia~, Rainer Zaiser. Tübingen 1988,333-348, hier: 346. Heinz Entner: ,,zum Kontext von Martin Opitz' 'Aristarchus"'. In: Germanlca Wratlslavzensls 47 (1982),3-58, hier: 18. Roland Freart de Chambray: Parallele de I 'Architecture antique et de la moderne. Paris 1650 (zit. Gillot: La querelle [= Arun. 33]); Rene Le Bossu: Parallele des principes de la physique d'Aristote et de celle de Rene Des Cartes. Paris 1674; anonym: Discours en forme de comparaison sur les VI es de Moi:~e et d'Homere.

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