Download Arzneimittelrecht - Wunsch und Wirklichkeit by Erich Schröder (auth.), Ilse Dautert, Alexandra Jorzig, PDF

By Erich Schröder (auth.), Ilse Dautert, Alexandra Jorzig, Ulrich Winter (eds.)

Arzneimitteltherapie ist die von Ärzten am häufigsten eingesetzte Therapie. Dementsprechend stellt sich die Frage nach der Arzneimittelsicherheit. Die Dunkelziffer von unerwünschten Arzneimittelwirkungen ist hoch. Wissenschaftliche Studien lassen vermuten, dass zwischen 30 % und 70 % unerwünschter Arzneimittelwirkungen vermieden werden könnten. An die Rahmenbedingungen für die sichere Anwendung von Arzneimitteln sind hohe Anforderungen zu stellen, allerdings ist streitig, ob unter den gegebenen Voraussetzungen – ökonomische Zwänge, nationale und auch europäische Rechts- und Verwaltungsregularien – die Sicherheitsprobleme im Umgang mit Arzneimitteln ausreichend obvious an die Ärzteschaft und an die Öffentlichkeit kommuniziert werden. Die Autoren zeigen die verschiedenen Anforderungen bei der Entwicklung neuer Medikamente und der Anwendung von Arzneimitteln und deren rechtlichen und ökonomischen Rahmen auf. Die in diesem Band versammelten Beiträge des XVIII. Kölner Symposiums der Arbeitsgemeinschaft Rechtsanwälte im Medizinrecht enthalten nicht nur politische Erwägungen, sondern sind zugleich Arbeitsmittel für die tägliche Rechtspraxis.

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Der Versicherungsschutz lässt zentrale Fragen (Ausmaß der konkreten Risikoabschätzung? Immaterielle Schäden? Genetische Schäden? Wegeunfallversicherung? ) im Vagen. Daten- und Versicherungsschutz des Studienteilnehmers liegen dem Gesetzgeber ersichtlich am Herzen. Der Datenschutz ist vergleichsweise akribisch, wenn auch unübersichtlich, geregelt. Die zentrale Frage, was hier, also bereichsspezifisch, Pseudonymisierung heißt, bleibt freilich offen. Das Bundesdatenschutzgesetz weist nur auf das Wunschergebnis, nicht aber den Weg.

6 SGB V im Vorhinein vereinbarte – und wie das BSG festgestellt hat2 – zu veröffentlichende Werte. Werden diese um einen festgelegten Prozentsatz überschritten, kommt es zum Prüfverfahren. Die Richtgrößen werden sowohl bei Heilmitteln als auch bei Arzneimitteln auf der Basis des vereinbarten Ausgabenvolumens gebildet: Zunächst wird das vereinbarte Volumen um Zuzahlungen und Rabatte ergänzt. Diese Summe teilt man abhängig vom Verordnungsvolumen der Vergangenheit anteilig auf die einzelnen Fachgruppen und innerhalb dieser auf die einzelnen Fälle auf, getrennt nach Allgemeinversicherten (AV, Mitglieder- und Familienmitglieder) und Rentenversicherten (RV).

Präparate, die durch die Ausnahmeliste definiert sind und bei der entsprechenden schwerwiegenden Erkrankung angewandt werden sollen, werden auf dem Rezeptformular nach Muster 16 (rosa Rezept). B. auf einem Privatrezept oder dem so genannten Grünen Rezept notiert werden. Dies dient dem Patienten als Gedächtnisstütze, kann auch die Dosierung beinhalten und wird in der Apotheke als Quittung für den Patienten genutzt. B. 2) nur als Thrombozyten-Aggregationshemmer in der Nachsorge von Herzinfarkt und Schlaganfall sowie nach arteriellen Eingriffen.

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