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By Sabine Hering

Die corporation "Glaube und Schönheit" conflict eine Gründung innerhalb des Bundes Deutsche Mädel (BDM), mit dem Ziel, die 18- bis 21jährigen jungen Frauen zur "gemeinschaftsgebundenen Persönlichkeit" zu erziehen. Unter der Führung von Clementine zu Castell, später von Jutta Rüdiger, entwickelte sich das 1939 gegründete sog. BDM-Werk nach Kriegsbeginn von einer Frauenbildungsorganisation zu einer der immer dringlicher benötigten Gruppierungen im Kriegshilfsdienst. Zwölf Frauen, die das BDM-Werk "Glaube und Schönheit" miterlebt haben, schildern im Rückblick die Widersprüchlichkeiten ihrer Erfahrungen: die Chancen zu einer ungewöhnlichen "Mädelkarriere" und das Erlebnis eines wichtigen Bildungs- und Betätigungsangebots - ebenso wie den Eingriff in ihr persönliches Leben und die final der Verantwortung für nicht Verantwortbares. Die Aussagen der Interviews werden ergänzt durch eine umfangreiche Auswahl von Dokumenten.

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1938, zitiert nach Jürgens, Zur Geschichte des BDM, S. 97f. Die Reichsjugendführerinnenschule befand sich in Potsdam, Neue Königstr. 66. Sie wurde bis Oktober 1938 von Lotte Becker geleitet und ab Januar 1939 von Luise Michels. Vgl. Amtliches Nachrichtenblatt des Jugendführers des Deutschen Reichs und der Reichsjugendftihrung der NSDAP, Nr. l938, S. 384, sowie Nr. 1939, S. 36 (BAreh NSD 43/15) Lotte Becker, Der Bund Deutscher Mädel, in: Rudolf Benze/Gustav Gräfer, Erziehungsrnächte und Erziehungshoheit im Großdeutschen Reich als gestaltende Kräfte im Leben des Deutschen, Leipzig 1940, S.

19, zitiert nach Kinz, Der Bund Deutscher Mädel, S. 232. Folgendes Zitat ebenda. ), Glaube und Schönheit, S. 15 Kinz, Der Bund Deutscher Mädel, S. 232 Vgl. Reichs-Jugend-Pressedienst Nr. 1938, S. ,,83 Dem ersten, drei Wochen dauernden Lehrgang folgten weitere gleicher Art, jeweils vom 10. bis 30. eines Monats. Die Schulungen fanden in Unterrichts- oder Vortragsform bzw. in Arbeitsgemeinschaften statt, wobei theoretischer Unterricht gegenüber politisch wichtigeren Referaten und vor allem Sportveranstaltungen zurücktrat.

Die Arbeitsgemeinschaften einer BDM-Werk-Gruppe wurden einmal monatlich zu einem Gemeinschaftsabend zusammengerufen. "Hier wurden vorwiegend Themen, die alle Mädel dieses Alters interessierten, von Fachkräften behandelt, oder das von einzelnen Arbeitsgemeinschaften Erarbeitete dargeboten [... ,,7o Die BDM-Werk-Gruppen eines BDM-Untergaus bildeten das BDM-Werk im Untergau, deren Leitung eine Beauftragte rur das BDM-Werk innehatte, welche der Führerin des BDM-Untergaus verantwortlich war. " Die Inhalte der Arbeitsgemeinschaften lassen sich in "vier wesentliche Arbeitsgebiete,,71 unterscheiden: Leibeserziehung, gesunde Lebensruhrung, persönliche Lebensgestaltung und politische und geistige Bildung.

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