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By Fred Sinai

Die heutige ökonomische Literatur beschäftigt sich damit, wie die Marktwirtschaft effektiver oder sozialer gestaltet werden kann. Völlig ausgeblendet bleibt dabei, wie eine Wirtschaft organisiert sein könnte, die nicht auf den marktwirtschaftlichen Prinzipien Markt, Preis, Lohnarbeit aufgebaut ist. Das zentrale Kapitel des Buches versucht folgende Frage zu beantworten: Wie könnte eine Ökonomie beschaffen sein, die ohne Geld auskommt und deren Zweck eine bedürfnisorientierte Versorgung ist? Die bedürfnisorientierte Versorgungswirtschaft (BVW) wird dargestellt und der Marktwirtschaft mit ihren Auswirkungen auf Wohlstand, Arbeit, Gesundheit und Umwelt gegenübergestellt. Ausführlich wird auch auf mögliche Gegenargumente bezüglich dieser alternativen Wirtschaft und Gesellschaft eingegangen. Ein eigenes Kapitel ist der Fragestellung gewidmet, wie ein Übergang von der Marktwirtschaft zu einer BVW vonstatten gehen könnte. Schließlich werden auch andere bekannte substitute Wirtschaftsmodelle und realisierte Alternativen, die einen ähnlichen Ausgangspunkt wie die BVW hatten, näher erläutert, und die Unterschiede zur BVW herausgearbeitet.

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H. B. ) Die Marktwirtschaft verhält sich also relativ ignorant gegenüber den Gebrauchswerten. So verläuft die gesellschaftliche Leistungserstellung als Kampf um das Geld, unsicher, mit ständigem Risiko behaftet und Bedürfnisse nur beachtend, sofern sie klingende Münze und Profit bringen. 43 Die Produktion und Leistungserstellung der BVW fußen auf vergesellschafteten Produktionsmitteln. Es gibt dementsprechend keine Privateigentümer, die in Konkurrenz auf dem Markt antreten, um dort ihre Produkte (gegen Geld) zu tauschen.

Die Länder der Ersten Welt sind dazu übergegangen, die Entwicklungshilfe zu reduzieren. Die früheren Unterstützungen, die teilweise auch in begünstigten Krediten für den Aufbau 32 des Militärs und der Polizei der Entwicklungsländer bestanden, werden seit der Auflösung der Sowjetunion anders begutachtet. Früher wurde die Entwicklungshilfe als zusätzliches Angebot an die armen Länder gesehen, diese im Lager des „freien Westens“ zu halten und einen Wechsel zu „freundlichen Beziehungen“ mit der SU zu erschweren.

Eine Besonderheit dieser Leistungen besteht darin, dass sich diese nicht in dem Sinne planen lassen wie die Gütererstellung. Ein Bestellwesen wie bei den Gütern ist nicht sinnvoll oder nicht möglich. Nehmen wir als Beispiel Reparaturdienste. Es ist für den Verbraucher nicht möglich, Reparaturleistungen zu prognostizieren und vorzubestellen. Diesbezüglich muss, wie auch in anderen Bereichen der Planung, mit Erfahrungswerten gearbeitet werden. Anhand von Statistiken wird errechnet, wie viel Reparaturstunden bei einer bestimmten Anzahl von Gütern innerhalb eines Zeitraums (etwa ein Jahr) auftreten.

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