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By Rudolf Richter

Die vom Wissen bestimmte Gesellschaft des 21. Jahrhunderts wird eine andere Gesellschaftsstruktur haben als die Industriegesellschaft des 19. und 20. Jahrhunderts. Das Buch analysiert die veränderten Bedingungen der Arbeitswelt, der Zeit- und Raumstruktur und des religiösen Gehalts der Gesellschaft und entwirft das Bild von der Lebensstilgesellschaft. Neue Gruppen entstehen, die Zugehörigkeit fluktuiert, alles ist derzeit im Fluss. Es wird weiterhin soziale Ungleichheit geben, aber diese wird sich nicht nur nach materiellen Gütern bestimmen, sie wird überlagert werden von symbolischer Differenzierung. In dem Buch wird gezeigt, wie sich die Gesellschaft umgestaltet, wie sich alte Zugehörigkeiten zu sozialen Gruppen auflösen und sich neue entwickeln. Lebensstile treten neben soziale Schichten und werden bedeutsamer.

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Gender Play in Mark Twain: Cross-dressing and Transgression (Mark Twain and His Circle Series)

Twain stricken gender in a lot of his in a different way conventional fiction, depicting young children whose sexual identities are switched at start, tomboys, same-sex married undefined, or even a male French painter who impersonates his personal sister and turns into engaged to a different guy. Morris examines and translates Twain s exploration of characters who transgress gendered conventions whereas tracing the measure to which issues of gender disruption have interaction with different issues, comparable to his critique of race, his predicament with demise in his vintage boys books, and his career-long preoccupation with twins and twinning.

Handbook of Gender and Women's Studies

The guide of Gender and Women's stories offers a finished and interesting assessment of the newest advancements in the box, together with the learn of masculinity, the feminist implications of postmodernism, the 'cultural flip' and globalization. The authors evaluate present learn and provide serious analyses of women's and gender stories in paintings, the welfare country, kinfolk, schooling, faith, violence and struggle and feminist international politics.

Gender: An Ethnomethodological Approach

Kessler and McKenna convincingly argue that gender isn't really a mirrored image of organic fact yet relatively a social build that varies throughout cultures. helpful for its insights into gender, its huge remedy of transsexualism, and its ethnomethodological procedure, Gender stories and evaluations facts from biology, anthropology, sociology, and psychology.

Corporeality and Culture: Bodies in Movement

The 'material flip' in serious concept - and especially the flip in the direction of the physique coupled with clinical insights from biomedicine, biology and physics - is turning into an enormous course in fields of humanities-based scholarly inquiry. fabric and technological philosophies play an more and more relevant position in disciplines comparable to literary experiences, cultural experiences, heritage, functionality and aesthetics, to call just a couple of.

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Die Unabhangigkeit wird groBer, aber auch die Unsicherheit des Arbeitsplatzes nimmt zu. Erwerbstatigkeit wird als Gliederungskriterium fur die Gesellschaft zunehmend fragwiirdig. Fiir die Erwerbsfahigen geht die Arbeit keineswegs aus, aber anteilig an der Gesamtbevolkerung gibt es immer weniger Erwerbstatige und die Zeit, in der man arbeitet, nimmt nicht mehr den groBten Teil im Lebenslauf ein. Das ist ein erster Hinweis darauf, dass wir die heutige Gesellschaft nicht mehr mit dem gleichen MaB messen konnen, wie die Industriegesellschaft.

Flexibilitat ist gefragt. Dies hat Sennett in seinem Buch "Der flexible Mensch" (1998) beschrieben und kritisiert. 1m flexiblen Kapitalismus entstehen immer mehr virtuelle Unternehmen, abstrakte ZusammenschlUsse, Konzentrationen von Firmengruppen. In den Betrieben losen Kurzzeitprojekte einander abo Teams sind gefordert, sie entstehen und gehen auseinander, werden je nach Projekt zusammengesetzt. Soziale Kompetenz wird eine SchliisselqualifIkation und ist auch in mittleren Bereichen wichtiger als die fachliche Kompetenz.

Daneben tritt MuBe in den Hintergrund. Anfang der Neunzigerjahre warb der osterreichische Tourismus noch mit dem Slogan: Mit der Seele baumeln. Das schien nur kurzfristig zugkraftig zu sein. Heute ist es das Wellness-Hotel, das die Urlauber anzieht. Wenn schon Entspannung, dann in einem Fitness-Hotel oder einem Erholungszentrum mit einem Trainer oder Coach und einem durchgehenden Angebot an Tatigkeiten, von Massage bis zu Aerobic. Selbst auf der Wiese soUte mit der Seele nur unter Anleitung gebaumelt werden.

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