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By Werner Heisenberg (auth.)

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Martin Bucers Beziehungen zu den Niederlanden

Von den grossen Reformatoren hat sich, ausser Calvin, nament­ lich Martin Bucer für die Niederlande interessiert und hier, wenn auch meistens auf indirekten Wege, einen gewissen Einfluss auf die Reformation ausgeübt. Der Umstand, dass seine Briefe zum Teil überhaupt noch nicht und zum Teil an verschiedenen Orten herausgegeben sind - eine vollständige Ausgabe wird vorbereitet, dürfte aber noch geraume Zeit auf sich warten lassen - bedeutete eine erhebliche Schwierig­ keit für unsere Untersuchung.

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3. Dort handelt es sich um den aufeinanderfolgenden Zerfall zweier radioaktiver Elemente, man erhält also zwei Gruppen von Alphastrahlen. Die Reichweite beträgt bei den verschiedenen radioaktiven Stoffen in Luft zwischen. 1 und 8 cm und ist offenbar abhängig von der Energie, mit der die Teilchen den Atomkern verlassen. Je größer die Energie, um so größer auch die Reichweite. Eine große Verschiedenheit zeigen die einzelnen radioaktiven Stoffe in der Geschwindigkeit, mit der sie sich umwandeln. Manche sind sehr kurzlebig, andere wieder sehr langlebig und zeigen über lange Zeiten keine merkliche Abnahme ihrer Radioaktivität.

Es gibt ein sehr schönes Verfahren, um diese Strahlen sichtbar zu machen. Es ist von Wilson entwickelt worden. In einer Kammer, der sogenannten Nebelkammer, welche mit Wasserdampf gesättigte Luft enthält, wird eine plötzliche Ausdehnung der Luft vorgenommen. Dabei kühlt sich die Luft ab, und der Wasserdampf wird übersättigt. Er neigt dann zur Kondensation, kann sich aber noch eine Zeitlang im übersättigten Zustande halten. Wenn sich in diesem Augenblick ein Alphateilchen durch die Kammer bewegt, so reißt es längs seiner Bahn von den Luftatomen Elektronen ab, so daß die Luftmoleküle positiv geladen zurückbleiben.

Man nennt sie Alpha-, Beta- und Gammastrahlen. Die Alpha- und Betastrahlen werden von magnetischen Feldern abgelenkt, sind also elektrisch geladen, die Alphastrahlen positiv, die Betastrahlen negativ. Die Gammastrahlen sind nicht ablenkbar; also jedenfalls nicht geladen. Die genauere Untersuchung der Alphastrahlen ergab, daß es sich um schnellbewegte Teilchen handelt, welche mit zwei positiven Elementarquanten geladen sind, und deren Masse der eines Heliumatoms (Atomgewicht 4) entspricht. Die Teilchen der Betastrahlen tragen nur ein einziges, negatives Elementarquantum und ihre Masse ist gleich der Masse der Elektronen.

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