Download Die Rechtsextremismus-Debatte: Charakteristika, Konflikte by Britta Schellenberg PDF

By Britta Schellenberg

Britta Schellenberg untersucht, wie rechtsradikale Gewalt öffentlich thematisiert wird und welche Auswirkungen diese Thematisierung auf die Wahrnehmung und die Entwicklung des Phänomens hat. Ihr Ausgangsbefund ist, dass neben der konsensuellen Ablehnung des Rechtsextremismus durch die gesellschaftlich relevanten Akteure zugleich kontroverse Debatten über seine politische Bedeutung geführt werden. Erkennbar ist auch, dass die allgemeine Verurteilung des Rechtsextremismus nicht zum Verschwinden rechtsradikaler Aktivitäten führt. Britta Schellenberg zeigt anhand ihrer interdisziplinären examine des „Falls Mügeln“ die Muster der Auseinandersetzung und benennt die entscheidenden Grundprobleme im Umgang mit Rechtsextremismus, die nicht zuletzt in der Debatte über die Morde des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ offensichtlich wurden.

Der Inhalt

  • Polizei und Staatsschutz
  • Lokale, regionale und Bundes-Politik
  • Radikale Rechte
  • Medien
  • Charakteristika der Debatte, u.a. Ost-West-Befindlichkeiten
  • Ausbreitung der Radikalen Rechten

Die Zielgruppen

  • Dozierende und Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften
  • JournalistInnen, PolitikerInnen und PraktikerInnen in der Politikberatung, in Sicherheits- und Ermittlungsbehörden

Die AutorIn

Britta Schellenberg lehrt am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München.

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Martin Bucers Beziehungen zu den Niederlanden

Von den grossen Reformatoren hat sich, ausser Calvin, nament­ lich Martin Bucer für die Niederlande interessiert und hier, wenn auch meistens auf indirekten Wege, einen gewissen Einfluss auf die Reformation ausgeübt. Der Umstand, dass seine Briefe zum Teil überhaupt noch nicht und zum Teil an verschiedenen Orten herausgegeben sind - eine vollständige Ausgabe wird vorbereitet, dürfte aber noch geraume Zeit auf sich warten lassen - bedeutete eine erhebliche Schwierig­ keit für unsere Untersuchung.

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Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Kreiswahlen am 13. Juni 2004. Die Deutsche Soziale Union (DSU) ist eine nationalliberale, rechte populistische Kleinpartei, die 1990 in der DDR – als CSU Ableger – gegründet wurde. Der sächsische Landesverband war der mitgliederstärkste. Im Februar 2011 erklärte der Vorsitzende Rink bezeichnenderweise die Beteiligung der DSU an der neuen Sammlungsbewegung „Bürgerbewegung pro Sachsen“ unter dem Vorsitz des ehemaligen CDU-Bundestagsabgeordneten und durch rechtspopulistische Äußerungen aufgefallenen Henry Nitzsche.

August 2007 ins Polizeirevier Oschatz vorgeladen. Er wird fast acht Stunden von Kriminaloberkommissarin Orlowski verhört. ) nicht bald aufhörten (zu tanzen), Ärger geben würde. Nachdem auch die Inder das Festzelt verließen, wurden sie vor dem Festzelt Opfer eines physischen Angriffs von etwa vier Personen. Mindesten ein Inder lag am Boden und wurde getreten. Auch Y. selbst bekam einen Tritt ab. Weitere gewalttätige Personen seien hinzugekommen. Gerufen wurden ausländerfeindliche und drohende Parolen.

2007 Stadtverwaltung Mügeln, freiwillig erschienen; ZV/Abschrift X. v. 21. 2007, Bl. 478; weitere: Bl. 482-485; ZV v. 2007, PD Westsachsen / Komm. 32, in Mügeln. II. Polizei und Staatsschutz II. Polizei und Staatsschutz 1 Unmittelbare Reaktionen 1 Unmittelbare Reaktionen Zur Wiedergabe des Tathergangs wurde die erste unmittelbare Berichterstattung durch die diensthabenden Polizisten ausgewertet. Da mir die polizeilichen Ermittlungsakten ebenso wie öffentliche Stellungnahmen vorliegen, ist es möglich, interne Erkenntnisse und Debatten nachzuzeichnen: Am 21.

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