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By Frank Wenzel

1 Problemstellung und Gang der Untersuchung In Entscheidungssituationen, in denen die Ergebnisse der mogli chen Entscheidungen nicht genau bekannt sind, - in Entscheidungs 1 situationen bei Unsicherheit - kann guy versuchen, zusatzliche Kenntnisse zu erwerben, d.h., zusatzliche Informationen zu be schaffen, um mit deren Hilfe eventuell bessere Entscheidungen treffen zu konnen als ohne diese Informationen. Nach einer Erorterung des Begriffes der info und ihres Bezuges zur Entscheidungstheorie sowie der Skizzierung des mit jeder Moglichkeit zur Informationsbeschaffung verbundenen Ent scheidungsproblems in Teil I wird in Teil II dieser Arbeit ein Verfahren zur Ermittlung des Wertes einer Informationsbeschaf fungsmaOnahme dargestellt und auf verschiedene Beispiele unter Verwendung unterschiedlicher Entscheidungsregeln angewendet so wie seine Eignung zur Auswahl von optimalen Informationsbe schaffungsmaOnahmen demonstriert. Anhand der jeweils ermittel ten Informationswerte wird die Informationsbeschaffungsentschei dung getroffen. In Teil III werden die bei der Darstellung des Grundmodells in Teil II gemachten Annahmen analysiert, jeweils mogliche Erweiterungen vorgenommen sowie Spezialprobleme disku tiert. Teil IV beschaftigt sich schlieOlich mit in der Literatur vorgefundenen Modellen und Beispielen fur Informationsentschei dungsprobleme, auf die das beschriebene Verfahren anwendbar ist.

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Martin Bucers Beziehungen zu den Niederlanden

Von den grossen Reformatoren hat sich, ausser Calvin, nament­ lich Martin Bucer für die Niederlande interessiert und hier, wenn auch meistens auf indirekten Wege, einen gewissen Einfluss auf die Reformation ausgeübt. Der Umstand, dass seine Briefe zum Teil überhaupt noch nicht und zum Teil an verschiedenen Orten herausgegeben sind - eine vollständige Ausgabe wird vorbereitet, dürfte aber noch geraume Zeit auf sich warten lassen - bedeutete eine erhebliche Schwierig­ keit für unsere Untersuchung.

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Statistik 1, S. 177-181. VgI. , Probability, S. 108/109. 3) Zur Problematik der Ermittlung des Verteilungsgesetzes vgl. , Business Analysis, S. 63. 4) Zu den verschiedenen Wahrscheinlichkeitsverteilungen vgl. B. , Wahrscheinlichkeitsrechnung, S. 114-152, insbesonde124-134. re:s. ein Umweg uber die Bestimmung kumulierter Wahrscheinlichkeiten (der Verteilungsfunktion statt der Dichtefunktion) vorteilhaft. Hierbei muB der Entscheidungstrager zuerst den Wert x = x 50 der Zufallsvariablen x angeben, dessen Uberschreitung er fur genauso wahrscheinlich halt wie seine Unterschreitung (Medianwert).

Q) Zur Ermittlung komparativer Wahrscheinlichkeiten vgl. , Decision, S. 187-189. 5) Vgl. , Logik, S. 90-92. -36die keine dem Bernoulli-Prinzip widersprechenden Entscheidungen zulassen. Wahrend die erste Beschrankung konsequent durchgefUhrt werden solI, wobei allerdings das Problem der Ermittlung der Wahrscheinlichkeiten noch zu behandeln sein wird, solI - um die Allgemeingultigkeit des darzustellenden Bewertungsverfahrens zu demonstrieren - die zweite Beschrankung insofern durchbrochen werden, als auch ein Entscheidungskriterium besprochen wird, das zwar Wahrscheinlichkeiten berucksichtigt, aber nicht mit dem BernoulliPrinzip kompatibel ist.

1 Dadurch, daB die Information nur beschafft werden kann, wenn dabei gleichzeitig der Gegenspieler informiert wird, eroffnet sich diesem eventuell eine (fur ihn) bessere Handlungsmoglichkeit, die naturlich die eigenen Ergebnisse anders beeinflussen kann als die ohne zusatzliche Informationen yom Gegenspieler gewahlte Handlungsmoglichkeit. Dies laBt sich beispielsweise an dem folgenden Problem zeigen. 2 Zwei Personen A und B wollen uber den Ausgang einer Volksbefragung 3 eine Wette abschlieBen und haben die Moglichkeit, vor AbschluB der Wette eine zusatzliche Information in Form einer yom Rundfunk verbreiteten ersten Hochrechnung einzuholen.

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