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By Eva Cyba

Das Buch enthält einen neuen Ansatz zur Erklärung sozialer Ungleichheiten im allgemeinen und der Frauenbenachteiligung im besonderen. Es werden die Akteure und strukturellen Bedingungen im Prozess der Benachteiligung identifiziert und die Handlungsmöglichkeiten zu dessen Veränderung aufgezeigt. Gleichzeitig wird eine informative Zusammenschau über die akuellen Ergebnisse der Frauenforschung und über den Stand der theoretischen Diskussion geboten.

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Der Verdienst der Frauen ist aber auch fur ihren eigenen Lebensstandard von Bedeutung (Stanworth 1984). Abgesehen davon kann Goldthorp nicht von vornherein auszuschlie6en, daB die geringere Integration von Frauen in die Erwerbsarbeit nicht ebenso durch strukturelle Gegebenheiten des Arbeitsmarkts (Stanworth 1984) bedingt ist. Mit diesen empirischen Befunden 18 beabsichtigen Kritiker und Kritikerinnen den Nachweis zu erbringen, daB der Geltungsbereich der Theorie zu eng ist, urn geschlechtliche Diskriminierung zu erfassen.

Weil sie von den Mannem, die die giinstigeren Positionen besetzt haben, direkt oder indirekt dazu gezwungen werden. Durch die Kontrolle iiber die Frauen entstehen eigenstandige Interessen der Manner, die an der Aufrechterhaltung ihres bevorzugten Status orientiert sind. Die Untemehmer ihrerseits niitzen die Spaltung der Arbeitnehmer fur ihre Zwecke aus und verstarken damit die Segregation, die die Grundlage fur die Ungleichheiten bildet. Uber den Umweg des Patriarchats wird die Benachteiligung der Frauen durch die marxistische Theorie erklart.

Vgl. B. Baxter (1994), Marshall (1995). Eine solche Position engt die Ungleichheitsanalyse von vornherein auf bestimmte theoretisch definierte Ungleichheiten ein. Ungleichheiten und "socio-cultural patterns", die atillerhalb der so definierten Klassenstruktur aufireten, konnen in diesem theoretischen Rahmen iiberhaupt nicht identifiziert werden. Insbesondere sind Ungleichheiten innerhalb der Familie aus der Theorie definitorisch ausgeschlossen, aber auch Einfliisse der ethnischen ZugehOrigkeit oder politischer Mafinahmen auf die Lebensbedingungen verbleiben atillerhalb des "konventionellen Ansatzes", sofern sie nicht Gruppen betreffen, die von der Theorie als Klassen identifiziert wurden.

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