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By Dr. J. Ulrich Duerst (auth.)

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Martin Bucers Beziehungen zu den Niederlanden

Von den grossen Reformatoren hat sich, ausser Calvin, nament­ lich Martin Bucer für die Niederlande interessiert und hier, wenn auch meistens auf indirekten Wege, einen gewissen Einfluss auf die Reformation ausgeübt. Der Umstand, dass seine Briefe zum Teil überhaupt noch nicht und zum Teil an verschiedenen Orten herausgegeben sind - eine vollständige Ausgabe wird vorbereitet, dürfte aber noch geraume Zeit auf sich warten lassen - bedeutete eine erhebliche Schwierig­ keit für unsere Untersuchung.

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30 Die Herkunft des Rtndes lind deren Einflüsse. gegen den hohen Gebirgswall des Kopet Dagh vor, die Steppentiere allmählich vor sich hertreibend. In Annau hatte der Mensch durch primitive Bewässerungen eine verhältnismäßig üppige Kultur von Getreidepflanzen primitiver Art erzeugt. Der wilde Ur (Bos namadicus), vertrauend auf seine Kraft und Größe, benutzte diese weiten Kulturstrecken als Weide. Der Mensch trat ihm zwar entgegen, aber - im Gegensatz zu den Jägervölkern der europäischen Kultur, den Paläolithikern und N eolithikern - hatte der dortige Bewohner keine Waffen, sogar noch nicht einmal Schlingsteine oder Steinbeile.

Zudem war die Sapaudia bis in ihre späteren Zeiten bernischer Herrschaft ja nie von Siromentaler Vieh bewohnt, sondern von dem kleinen gelbgrauen Savoyerschlag (race tarentaise), und das Simmental war in seiner ältesten Geschichte ebenfalls noch nicht der Hort des edelsten schweizerischen Fleckviehblutes wie heute, sondern seine ausgedehnte bäuerliche Zucht entstand richtig erst im 14. Jahrhundert nach der Aufhebung der Feudalherrschaften daselbst. Ich konnte zudem nachweisen, daß die Freiherrn von W ediswyl, Truchsesse des Klosters Einsiedeln, allmählich und durch Heirat große Besitzungen im Frutig- und Niedersimmental erwarben, und RunoLF II VON WEDISWYL, in den Jahren 1217-1233 durch seine Frau ITA voN UNSPUNNEN fast das ganze übrige Berner Oberland besaß.

0. ARENANDER (1896), der die bisher noch fehlende Stammrasse, nämlich die des h ornlosen Rindes, beschrieb und B. t. akeratos benannte. Er hatte es unbedingt am leichtesten von allen andern Autoren, denn das Merkmal der Hornlosigkeit ist doch ein sehr auffallendes. Ob es sich dabei wirklich um eine Stammrasse handelt, ist eine Frage für sich. Bis zu seinem Tode war ARENANDER immer der fest en Überzeugung, daß das hornlose Rind die Urform d er Bovinae repräsentiere und diese erst in späterer phylogenetischer Entwicklung zu Hörnern gekommen seien.

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