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By Michael Kunczik

Dieses essential befasst sich mit dem aktuellen Stand der Forschung und der Theoriediskussion zu den Wirkungen von Mediengewalt. Der Autor diskutiert hierfür auch die Befunde zum Erfolgspotenzial unterschiedlicher medienpädagogischer Maßnahmen von Eltern und die Probleme schulischer Medienpädagogik. Michael Kunczik geht der Frage nach, welche Gruppen besonders gefährdet sind und dokumentiert, dass die Medien-und-Gewalt-Forschung eine lange culture besitzt. Das Resümee ist, dass trotz des Gefahrenpotenzials kein Anlass zum Kulturpessimismus besteht: Die Mehrheit der Rezipienten wird nicht negativ beeinflusst.

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Oliver Schmitz erforscht in seiner Masterarbeit ein kinetisch basiertes Modell zur Darstellung der CO2-Abscheidung aus Kraftwerksabgasen (Kohle-/Gaskraftwerk) mithilfe von Monoethanolamin (MEA) und 2-Amino-2-methyl-1-propanol (AMP). Mittels verifizierter Modelle lassen sich in Parameterstudien und anschließender Parameteroptimierung die Vorteile des AMP gegenüber dem stark kommerziell genutzten MEA am Beispiel realer Anwendungsszenarien verdeutlichen.

Das politische System Frankreichs

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Zwei Autoren (Freitag und Zeitter) haben die Frage untersucht: Schützt Wissen vor Wirkung? Das Resümee ist, dass das Wissen um den fiktiven Charakter von Mediengewalt nicht zur Verhinderung negativer Wirkungen ausreicht. Erfolgreich sind dagegen kritische Kommentare. Allerdings reduzieren Hinweise auf den fiktiven Charakter von Gewalt das Auftreten medieninduzierter Angst. Es zeigt sich, dass die Beziehungen zwischen Gewaltinhalten, medienpädagogischen Interventionen und Wirkungen nicht einfach und linear sind.

Davon profitieren vor allem Kinder, die in günstigen sozialen Verhältnissen aufwachsen und ohnehin weniger gefährdet sind als andere Kinder. Im Übrigen werden Bemühungen der Eltern oft durch Einflüsse Gleichaltriger aufgehoben, mit denen Zeit mehr verbracht wird als mit den Eltern. Zum Erfolg medienpädagogische Maßnahmen in Schulen gab es lange nur wenige Studien, die begrenzte Aussagekraft besaßen. Neuere (deutsche) Forschungen haben aber nachgewiesen: Schulische medienpädagogische Maßnahmen können erfolgreich sein!

A. 2008) wurde festgestellt, dass der Konsum von Mediengewalt im Fernsehen, in Filmen und in Spielen der wichtigste Prädiktor für später auftretende Gewalt war. Mediengewalt wirkte stärker als andere Risikofaktoren. Dies betraf auch das Gewaltverhalten in der Schule. Die Nutzung von Mediengewalt hing im diesem Fall ab vom vorangegangenen Mediengewaltkonsum, dem Geschlecht und einem ‚kalten‘ Klima in der Schule. Dies zeigt, wie wichtig es ist, einen frühen Einstieg in den Gewaltfilmkonsum zu erschweren (vgl.

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