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By Dr. Jur. Et Phil. Felix Kaufmann (auth.)

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Martin Bucers Beziehungen zu den Niederlanden

Von den grossen Reformatoren hat sich, ausser Calvin, nament­ lich Martin Bucer für die Niederlande interessiert und hier, wenn auch meistens auf indirekten Wege, einen gewissen Einfluss auf die Reformation ausgeübt. Der Umstand, dass seine Briefe zum Teil überhaupt noch nicht und zum Teil an verschiedenen Orten herausgegeben sind - eine vollständige Ausgabe wird vorbereitet, dürfte aber noch geraume Zeit auf sich warten lassen - bedeutete eine erhebliche Schwierig­ keit für unsere Untersuchung.

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Aber diese Zwi'schenschaltung ist unberechtigt; es 'gibt kein Reich der Geltungen, welches Denken und Sein verbande. ,Wahrheit iiberhaupt" stehen nicht "jenseits" der Urteilsfakten oder Das logisch-mathematische Denken. 39 "liber" den Urteilsfakten, sondern durch diese Termini soIl die Invarianz gegenliber Variationen der urteilenden Pel'\Sonen und der lokal-temporalen Daten des Urteilsaktes sowie der Deutlichkeitsmodus des Denkens gekennzeichnet werden. Von dieser Einsicht her la£t 'sich unmittelbar die Bedeutung des "UrteHs im logischen Sinne" erfassen.

Die drei im Universalienstreit bezogenen Positionen - "universalla ante rem", "universalia post rem", "universalia in re" - bzw. die zu ihrer Sttitzung herangezogenen Argumente enthalten bereits die wesentlichen fur die Aporetik dieses Problems erforderlichen Momente; wir wollen sie daher allen Beiwerks entkleidet hier anftihren. Der "begriffsrealistischen" (platonischen) These "universalia ante rem" liegt, gnoseolog~sch gesehen, das Argument zugrunde, dall in der Lokalisierung eines Dinges, also bei der Feststellung eines raumlich-'zeitlich 10kalisierten Fundierungszusammenhangesl l von Qualitaten diese Qualitaten schon vorausgesetzt seien; urn zu konstatieren, dall an einer bestimmten Stelle etwas von bestimmter Art ist, miis'se man ,"orerst diese Art kennen.

Und die Antwort auf diese Frage mull lauten: 'aus der Erfahrung der "Kookreta", d. i. der physischen Dinge und der psyohophysischen Pel"Sonen. Will man beispielsweise zeigen, wa's eine "Farbe" ist, so mull man auf die Wahrnehmung des farbigen Dinges hinweisen (dem Blinden kann man sic nicht begreiflich machen); nur aus dem komplexen Gesamterlebnis, kann sie durch "nachtragliche" Abstl"aktion gewonnen werden. Die dritte in Frage kommende These: "universalia in re" schlieRlich orientiert sich an der Korrelation von Stelle und Qualitat fm empirischen Urteil.

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