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Die Erin, nerung an die Idee einer besseren Zukunft ist irreparabel beschädigt durch die an die Vergangenheit, die in unsere Gegenwart hineinreicht, und es steht dahin, ob es moralisch erlaubt ist, auch nur zu hoffen, aus einer Geschichte, in der Menschen ihr Leben zur Hölle gemacht wurde, könnten Zustände hervorgehen, unter denen ein menschenwürdiges Leben möglich und die vergangene Qual vergessen oder zu den Geste' hungskosten des Besseren gerechnet mit diesen abgeschrieben wäre. Das zerrüttet das moralische Bewußtsein, ohne das eine Wende zum Besseren nicht denkbar ist, und nur die Einsicht, daß das Verstummen die Anerkennung der Macht des Falschen ist, wäre solcher Zerrüttung des moralischen Bewußtseins gewachsen.

Es werden nicht Teile vorgeführt als Beispiele eines (vorgegebenen, von den spezifischen Werken unabhängigen) didaktischen Konzepts, sondern im Gegenteil: das ästhetische Programm dieses Konzerts fordert ein Verständnis von Musik, das 54 Vom Handwerk des Dirigierens nicht durch den Raster musikhistorisierender Einordnung sich dem Zu~ gang des bis dahin Ungehörten verschließt. Es wird nicht Webern vorneweg als Alibi gebraucht, verweigert wird die landläufige Unterscheidung der Musik in jene, die ins Ghetto gehö~ re, und jene andere, die zum Genießen da sei.

Und, Kardinalproblem: Wie sollen wir die Appoggiaturen (die Vorhalte) behandeln? An je, dem Theater, bei jeder Einstudierung werden andere festgelegt, in Amerika macht man viele, in Deutschland wenige etc. Caterina Malfitano fragte vor zwei Jahren, warum ich das nicht den Sängern überließe, zu Mozarts Zeiten hätten die Sänger auch improvisiert. Dazu ist zu sagen, daß das Stilgefühl eines Sängers des ausgehenden 18. Jahrhunderts, der in einer musikalischen Universalsprache seiner Zeit sich ausdrückte, nicht zu vergleichen ist mit dem eines Sängers unserer Zeit - was auch auf die Kapellmeister zutrifft - j daß es aber die Aufgabe des Dirigenten ist, eine heutige Mozart-Aufführung sti, listisch zu prägen.

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