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By Karsten Schweichhart

Die informationstechnische Unterstützung von Entscheidungsprozessen ist vor allem dann schwierig, wenn dem Entwickler die Entscheidungskriterien nicht verfügbar gemacht werden (können). Dieses deepest Entscheidungswissen tritt besonders bei erfolgskritischen Prozessen auf, z.B. bei Beobachtung und examine der Wertpapiermärkte, bei Fehleranalysen großer technischer Anlagen oder Systemen, im datenschutzsensiblen Umfeld von Personendaten, bei der Interpretation von Management-Informationsdaten usw. Karsten Schweichhart untersucht, ob und wie sich derartiges Wissen beschreiben läßt, wo es auftritt und wo sein Fehlen am häufigsten Defekte verursacht. An einem individuellen Unterstützungssystem zur Vorbereitung von Vorträgen für einen als Topmanager vielgefragten Vortragsredner werden die gewonnenen Hypothesen experimentell überprüft.

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Von den grossen Reformatoren hat sich, ausser Calvin, nament­ lich Martin Bucer für die Niederlande interessiert und hier, wenn auch meistens auf indirekten Wege, einen gewissen Einfluss auf die Reformation ausgeübt. Der Umstand, dass seine Briefe zum Teil überhaupt noch nicht und zum Teil an verschiedenen Orten herausgegeben sind - eine vollständige Ausgabe wird vorbereitet, dürfte aber noch geraume Zeit auf sich warten lassen - bedeutete eine erhebliche Schwierig­ keit für unsere Untersuchung.

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Welches gemeinsame Wissen beide benötigen, um sich auch mit Referenzen verständigen zu können. Dabei wird deutlich, daß man nur auf Basis von bereits verbreitetem Wissen Wissen verbreiten kannl, aber auch, welche Formen außersprachlicher Wissensverbreitung, also welche Formen gemeinsamer Erfahrung, als Ursache gemeinsamen Wissens wichtig sind. 1 Gegenseitiges Wissen als Beispiel itir Verbreitung "Mutual Knowledge" meint gemeinsames Wissen. Synonym verwendet werden "Shared Knowledge" (miteinander geteiltes Wissen) oder "Common Knowledge" (gemeinsames oder Allgemeinwissen).

Clark/Marshall nennen dies physische Kopräsenz2 und sehen darin eine der möglichen Basen fur gegenseitiges Wissen. Insgesamt werden von ihnen vier Typen gemeinsamer Erfahrung beschrieben: physische Kopräsenz (physical copresence) sprachliche Kopräsenz (linguistic copresence) indirekte Kopräsenz (indirect copresence) Mitglied einer Gemeinschaft (community membership) Physische Kopräsenz gilt als die stärkste Basis fur gegenseitiges Wissen. Die gemeinsame, simultane Erfahrung begründet fur die Beteiligten dasgleiche Wissen über das Erfahrene.

A. fiir Wissensingenieure, aber auch auf weitere, neue Chancen fiir die zu entwickelnden Systeme. h. soweit damit übereinstimmen, daß sie sich darüber verständigen können oder gar einander zustimmen. Bevor die Frage, welchen besonderen Charakter Wissen geringer Verbreitung hat, weiter detailliert wird, sollen zunächst Verbreitungsstufen eingefiihrt werden, die sinnvollerweise unterschieden werden können. Abbildung 3-2 zeigt sechs Wissensebenen, deren öffentliche Verbreitung nach oben hin abnimmt.

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