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By Universitätsprofessor Dr.-Ing. habil Heinz Patt, Dr. Dipl.-Ing. Peter Jürging, Dipl.-Ing. Werner Kraus (auth.)

Technik und Ökologie sind in diesem Werk zum naturnahen Wasserbau gleichwertige companion. In einer fachübergreifenden Blickweise wendet sich das Fachbuch an die in Wasserwirtschafts- und Naturschutzverwaltungen sowie in Planungsbüros tätigen Ingenieure, Landespfleger und Biologen sowie an alle, die für Ausbau und Unterhaltung von Fließgewässern zuständig oder daran interessiert sind. Die drei Autoren beschreiben die Entwicklung der Fließgewässer mit ihren Lebensräumen und erläutern auf dieser Grundlage die Methoden des naturnahen Wasserbaus. Umfassende Hinweise zur rechtlichen scenario, zum Planungsablauf und auf neue Aspekte bei der Gewässerunterhaltung sind ebenso enthalten wie hydrologische, hydraulische und sedimentologische Grundlagen. Vorgestellt wird ein geschlossenes Bild für Planung und Durchführung naturnaher Maßnahmen an unseren Fließgewässern. Das Buch enthält zahlreiche erläuternde Farbabbildungen und Grafiken, um die Gestaltungsmöglichkeiten des naturnahen Wasserbaus bei der Renaturierung und Pflege von Fließgewässern aufzuzeigen. Diese aktualisierte und durchgesehene 2. Auflage wurde insbesondere im Bereich der Bewertung von Fließgewässern ergänzt. Veränderte rechtliche Rahmenbedingungen (z.B. EG-Wasserrahmenrichtlinie) wurden selbstverständlich berücksichtigt.

Prof. Heinz Patt ist Leiter des Instituts für Wasserbau und Wasserwirtschaft der Universität Duisburg-Essen. Als Herausgeber wirkte er beim Hochwasser-Handbuch (Springer-Verlag) mit.

Dr. Peter Jürging ist Leiter des Referats Landespflege beim Bayerischen Landesamt für Wasserwirtschaft in München.

Werner Kraus warfare Leiter des Wasserwirtschaftsamts Rosenheim. Er ist inzwischen verstorben.

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Martin Bucers Beziehungen zu den Niederlanden

Von den grossen Reformatoren hat sich, ausser Calvin, nament­ lich Martin Bucer für die Niederlande interessiert und hier, wenn auch meistens auf indirekten Wege, einen gewissen Einfluss auf die Reformation ausgeübt. Der Umstand, dass seine Briefe zum Teil überhaupt noch nicht und zum Teil an verschiedenen Orten herausgegeben sind - eine vollständige Ausgabe wird vorbereitet, dürfte aber noch geraume Zeit auf sich warten lassen - bedeutete eine erhebliche Schwierig­ keit für unsere Untersuchung.

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Abschn. 1 Europäische Rechtsnormen 17 scheinlich es ist, dass die Oberflächenwasserkörper die Umweltziele gem. Art. 4 EG-WRRL nicht erreichen. Die Gründe sollen dargestellt werden, damit die Überwachungsprogramme (Art. 8 EG-WRRL) und die Maßnahmenprogramme (Art. 11 EG-WRRL) optimiert werden können. Für Grundwasser bzw. den Grundwasserkörpern (Abschn. 2) sind folgende Verfahrensschritte bzw. Festlegungen in der Anlage enthalten: • Erstmalige Beschreibung (Abschn. 1) • Weitergehende Beschreibung (Abschn.

Dort heißt es: „Natürliche und naturnahe Gewässer sowie deren Uferzonen und natürliche Rückhalteflächen sind zu erhalten, zu entwickeln oder wiederherzustellen. Änderungen des Grundwasserspiegels, die zu einer Zerstörung oder nachhaltigen Beeinträchtigung schutzwürdiger Biotope führen können, sind zu vermeiden; unvermeidbare Beeinträchtigungen sind auszugleichen. “ Der „technische“, naturferne Ausbau von Gewässern sollte also, wo immer möglich, durch naturnahe Wasserbaumaßnahmen und Baustoffe ersetzt werden.

1 BNatSchG). 10 Unselbstständige Teile verwaltungsbehördlicher Verfahren … 43 und der Landschaftspflege berücksichtigt werden (§ 18 Abs. 2 BNatSchG). B. für die Wiederaufnahme einer Bewirtschaftung nach einer Extensivierung (§ 18 Abs. 3 BNatSchG). Auch wird den Ländern ein Spielraum zur Schaffung eigener Regelungen eingeräumt. Verursacherpflichten Nach § 19 Abs. 1 BNatSchG gilt: „Der Verursacher eines Eingriffs ist zu verpflichten, vermeidbare Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft zu unterlassen“.

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